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2008-10-06 16:31:14
| | So spielt das Leben, Satire Hersteller: Hugo Wiener Shop: Gapp.de Das Internetantiquariat Shop-Kategorie: Bücher>Belletristik>Gedichte EAN: 9783548224992
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2008-10-09 15:56:21
| | Strauss, Reger Musik für Violoncello und Klavier Berühmtheit erlangte Reger vor allem durch seine Kompositionen für die Orgel. Da er nur über eine rudimentäre Pedaltechnik verfügte, konnte er jedoch die meisten seiner Orgelwerke nicht selbst spielen. Auch in den Bereichen der Kammermusik, der Lieder, der Chor- und der Orchestermusik hat Reger Bedeutendes geleistet.Reger hatte nachhaltigen Einfluss auf die Neue Wiener Schule, und er war in den 1920er Jahren der am häufigsten interpretierte zeitgenössische Komponist im deutschsprachigen Raum. Der Reger-Schüler Hindemith bezeichnete Reger als „den letzten Riesen in der Musik ohne ihn wäre ich gar nicht denkbar!“. Der 15jährige Sergej Prokofiew saß im Publikum, als Reger 1916 in Sankt Petersburg ein Konzert gab (Eugène Ysaÿe, Geige, spielte zusammen mit dem Komponisten am Klavier die Uraufführung der Violinsonate C-Dur op. 72) und teilte Jahre später mit, dass er von der Wirkung des Werkes fasziniert war.Regers Wirkung v.a. auf die komponierenden Zeitgenossen war allerdings nicht unumstritten (Strawinsky fand seine Musik ebenso abstoßend wie die Erscheinung des Komponisten [mitgeteilt in „Melos. Jahrbuch für zeitgenössische Musik“]).Regers Kompositionen werden, auch von ihm selbst, als schwierig beschrieben – schwierig sowohl für die Interpreten als auch für die Hörer. Vor allem die Werke der mittleren Schaffensperiode zeichnen sich durch eine extreme Aufweitung der Tonalitat – z.B in der „Symphonischen Fantasie und Fuge“ op.57 für Orgel oder der erwähnten „Violinsonate C-Dur“ op. 72 – aus, wie sie zuvor noch nicht erreicht wurde.Regers Variationswerke zählen neben denen Bachs, Beethovens und Brahms' zu den bedeutendsten dieser Gattung, und auf dem Gebiet des Kontrapunkt hat Reger mit der „chromatischen Polyphonie“ Einzigartiges geleistet. Er gilt als wichtiger Verfasser von Fugen und anderen polyphonen Genres.In seinen letzten Schaffensjahren bemühte sich Reger um eine Vereinfachung des Satzes zugunsten größtmöglicher Klarheit und Subtilität. Die „Sturm- und Trankjahre“, wie Reger sie bezeichnete, waren vorüber, und Reger deklarierte seinen Personalstil nun als „freien Jenaischen Stil“ (Reger erhielt einen Ruf als Universitätsmusikdirektor in Leipzig und lebte ab 1915 in Jena). In diese Schaffensperiode fallen die berühmtesten Werke, wie z.B. die „Mozart-Variationen“ op.132, in welchen er das bekannte, von Mozart selbst bereits variierte Thema der Klaviersonate A-Dur KV 331 verwendet, oder auch das „Klarinettenquintett A-Dur“ op.146, sein letztes Werk.Regers Bedeutung wird kontrovers bewertet. Ein vernichtendes Urteil über Regers Schaffen formulierte sein ehemaliger Kompositionslehrer Hugo Riemann (erschienen in „Gesammelte Aufsätze zur Ästhetik, Theorie und Geschichte der Musik“). Die Tatsache, als Komponist des Fin de siècle zwischen Mahlers letzter Sinfonie und Strawinskys „Le Sacre de Printemps“ wirksam gewesen zu sein, hat bewirkt, dass Regers Werk derzeit beim breiteren Publikum ein Schattendasein fristet. Unter anderem den Aktivitäten des Max-Reger-Instituts Karlsruhe und den Max-Reger-Tagen in Weiden ist es zu verdanken, dass dem Werk Regers allmählich eine Renaissance in den Konzertsälen widerfährt. Reger selbst hat prognostiziert: „In einigen Jahren wird man mich als reaktionär bezeichnen und zum alten Eisen werfen, aber meine Zeit wird kommen...“. Hersteller: K2 Shop: digitalINDIE Shop-Kategorie: Klassik/Kammermusik/
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