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1
€ 5.00

2008-10-06 16:31:22
Amba, der Herr
Hersteller: Franz von Schmidt
Shop: Gapp.de Das Internetantiquariat
Shop-Kategorie: Bücher>Belletristik>Roman
€ 7.95

2008-10-09 15:56:25
Pardon Madame
Tauber war der uneheliche Sohn der Soubrette Elisabeth Denemy (verwitwete Seifferth) und des Schauspielers Anton Richard Tauber. Er kam am Abend des 16. Mai 1891 in dem Linzer Hotel „Zum schwarzen Bären“ auf die Welt. Der Eintrag im Taufregister lautete auf „Richard Denemy“ und wurde erst 1913 mit der Adoption durch den Vater geändert. Bedingt durch den Beruf der Mutter wuchs Tauber in Linz bei Pflegeeltern auf und besuchte dort auch die Volksschule.Mit zwölf Jahren zog Tauber 1903 zu seinem Vater nach Wiesbaden und besuchte dort für die nächsten fünf Jahre das Gymnasium. Anschließend studierte er von 1908 bis 1910 am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt am Main Klavier und Komposition. Später kam noch das Fach Dirigieren dazu. Durch die Empfehlung seiner Dozenten wurde Tauber in der Zeit zwischen 1911 und 1912 in Freiburg im Breisgau Schüler von Carl Beines und ließ sich im Gesang ausbilden. Dort konnte er dann auch am 12. Mai 1912 als Solist des Gesangsvereins „Concordia“ öffentlich debütieren.Fast ein Jahr darauf, am 2. März 1913, sang Tauber zum ersten Mal in einer Oper. Er debütierte am Stadttheater in Chemnitz als Tamino in Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart). In diesem Jahr adoptierte ihn auch sein Vater offiziell hieß er nun „Denemy-Tauber“, nannte sich aber nur „Tauber“. Ende 1913 bekam Tauber an der Oper in Dresden ein Engagement als Königlicher Hofopernsänger er beendete diesen Vertrag erst 1918.Während dieser Zeit sang Tauber den „Max“ in Der Freischütz (Carl Maria von Weber), den „Mathias“ in Der Evangelimann (Wilhelm Kienzl), den „Alfredo“ in La Traviata (Giuseppe Verdi) u.v.m. Zwischen 1919 und 1920 wechselte Tauber von der Berliner Staatsoper an die Volksoper nach Wien und wieder zurück. 1921 trat er zum ersten Mal in einer Operette von Franz Lehár auf er sang in der Zigeunerliebe in Salzburg. Diese vielen Gastspiele im Ausland führten zum Zerwürfnis in Dresden, so dass Tauber dort kündigte und nach Wien ging.Zwischen 1922 und 1925 machte sich Tauber einen Namen als genialer Interpret von Mozart-Opern. Aber auch sein Freund Franz Lehár schrieb in vielen seiner Operetten die Tenorpartien Tauber auf den Leib. In dieser Zeit begann man, Tauber auch regelmäßig für die Salzburger Festspiele zu engagieren. 1926 heiratete Tauber die Hamburger Soubrette Carlotta Vanconti, die er seit zwei Jahren kannte. Nach zweijähriger Ehe trennten sich die Eheleute und wurden 1928 geschieden. Diese Scheidung sorgte für Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass Vanconti mit 1 Mio. Mark abgefunden worden war die Tagespresse nannte Vanconti „äußerlich eine Soubrette und innerlich ein Krokodil“.Mit dem Lied „Dein ist mein ganzes Herz“ aus der Operette Land des Lächelns (Franz Lehár) wurde Tauber quasi über Nacht zum Weltstar. Das Erstaunliche dabei ist, dass er dafür kaum proben konnte, da er auf Grund eines Rheumaanfalls wochenlang auf Kur in Bad Pistyan weilte.Obwohl durch die Scheidung finanziell angeschlagen, gründete Tauber die Richard-Tauber-Tonfilm-Gesellschaft und ging damit 1931 in Konkurs. 1930/31 bekam Tauber auch erste Engagements in London und New York.1933 wurde Richard Tauber in Berlin vor dem Hotel Kempinski von einem SA-Trupp mit den Worten „Judenlümmel, raus aus Deutschland“ angegriffen und niedergeschlagen. Eigentlich wollte Tauber sofort emigrieren, blieb dann aber doch, um an seiner Operette „Der singende Traum“ zu arbeiten. Das aus diesem Stück stammende Lied Du bist die Welt für mich widmete er seinem Tenorkollegen und Freund Joseph Schmidt. Im darauf folgenden Jahr erlebte er in Wien dann die Uraufführung.Zu dieser Zeit lebte er mit der Sängerin Mary Losseff zusammen. Seine Beziehung mit Mary Losseff begann bereits während er noch mit Carlotta Vanconti verheiratet war und endete tragisch durch die Alkoholkrankheit der Geliebten.1935 machte Tauber bei Dreharbeiten zu „Heart's Desire“ die Bekanntschaft mit der britischen Schauspielerin Diana Napier und heiratete sie im darauf folgenden Jahr. Aber auch diese zweite Ehe war nicht von Dauer bereits während des Krieges ging das Ehepaar getrennte Wege. 1938, nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich unternahm Tauber eine Welttournee und emigrierte dann nach Großbritannien.Während des ganzen Zweiten Weltkriegs blieb Tauber in Großbritannien und trat u.a. in vielen Städten zur Truppenbetreuung auf. 1940 wurde ihm dann auch die britische Staatsbürgerschaft verliehen. Verschiedentlich wirkte er auch als Dirigent beim London Philharmonic Orchestra. 1941 konnte Tauber mit seiner Operette „Old Chelsea“ in London eine weitere Premiere feiern. Die offizielle Kritik verlieh ihm auf Grund seines Äußeren den Namen „Der Mann mit dem Monokel“.1946 gab Tauber in Zürich ein Abschiedskonzert (ein Mitschnitt der Radiosendung ist erhalten) und widmete sich die nächsten zwei Jahre fast ausschließlich dem Komponieren und Dirigieren. In dieser Zeit lebte er schon mit Esther Moncrieff zusammen. Am 27. September 1947 gab Tauber seine Abschiedsvorstellung auf der Bühne. Er sang in London den „Octavio“ in Don Giovanni (Wolfgang Amadeus Mozart) mit dem Ensemble der Wiener Staatsoper unter Leitung von Josef Krips.
Hersteller: K2
Shop: digitalINDIE
Shop-Kategorie: Klassik/Chor/Lied/

Lieferbarkeit: Lieferbar / available
€ 18.99

2008-10-09 15:56:14
Reger - Schulhoff - Sherwood - Debussy - Mendelssohn Klavier zu 4 Händen
Matthias Veit studierte Klavier bei Gernot Kahl an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg Klavier Gesang bei Susanne Schumann-Korzuscheck und Peter Elkus. Darüber hinaus nahm er an Meisterkursen von u.a. Dinorah Varsi, Christoph Eschenbach und Jürgen Uhde teil. Interpretationskurse bei Dietrich Fischer-Dieskau sowie langjährig Kammermusikkurse bei Ralf Gothóni prägten seine Arbeit als Lied- und Instrumentalpartner.Er erhielt mehrere Stipendien und Preise, u. a. den Gundula-Janowitz-Preis des Internat¬ionalen Schubertwettbewerbs in Graz und das Stipendium des Deutschen Musikrats, verbunden mit der Aufnahme in die Reihe „Konzerte junger Künstler.Gefragt als Lied- und Kammermusikpartner von Angela Denoke, Giora Feidman, Franz Grundheber, Tom Krause, Andreas Schmidt, Martin Löhr und vielen anderen konzertiert er im In- und Ausland. Solistisch trat er u.a. mit Erst- und Uraufführungen von Babette Koblenz und György Ligeti bei verschiedenen Festivals in Erscheinung. Ferner tritt er auch öfters als Sänger und Sänger-Pianist auf.Mit seinem Klavierduopartner Henning Lucius widmet er sich vornehmlich dem selten zu hörenden Repertoire für Klavier zu vier Händen.Als Dozent wird er immer wieder zu Meisterkursen wie dem Operfestival im finnischen Savonlinna und dem Schleswig-Holstein-Festival eingeladen.Er unterrichtet Liedklassen in Bremen, Lübeck und gelegentlich in Hamburg.Rundfunk- und Fernseh- und CD-Aufnahmen geben Einblick in seine künstlerische Tätigkeit.Henning Lucius begann sein Klavierstudium in Hamburg als Jungstudent bei Peter-Jürgen Hofer, setzte es später bei Gernot Kahl und Volker Banfield fort, und schloß es mit dem Konzertexamen ab. Zwischenzeitlich studierte er an der Indiana-University in Bloomington/USA bei György Sebok und Shigeo Neriki.Meisterkurse bei Peter Feuchtwanger, Vitalij Margulis, Jörg Demus, Elisabeth Leonskaja und Christoph Eschenbach vertieften seine Ausbildung. Kammermusik und Liedgestaltung studierte er vor allem bei Rostislav Dubinsky Ralf Gothóni, Hartmut Höll und Dietrich Fischer-Dieskau. Wichtige Impulse ergaben sich auch aus der Zusammenarbeit mit Peter Elkus (Gesang).Henning Lucius wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u. a. mit dem des Deutschen Musikrats verbunden mit der Aufnahme in die Reihe „Konzerte jun¬ger Künstler.Als Pianist mehrerer Kammermusikensembles und als Liedbegleiter gibt er Konzerte im In- und Ausland, so auch beim Schleswig-Holstein-Festival. Bei Meisterkursen trat er mehrfach als Dozent und Begleiter in Erscheinung: 1995 -2002 mit dem Geiger Roman Nodel, im Fach Gesang 2001 mit Thomas Quasthoff beim Schleswig-Holstein-Festival sowie mit Judith Beckmann.Mit seinem Klavierduopartner Matthias Veit widmet er sich vornehmlich dem selten zu hörenden Repertoire für Klavier zu vier Händen.Seit 1998 ist er Dozent für Liedbegleitung und Korrepetition an der Musikhochschule Lübeck und leitet dort seit 2000, ebenso wie am Hamburger Konservatorium, eine eige¬ne Liedklasse. 2002 übernahm er auch eine Dozentur an der Bremer Hochschule der Künste.
Shop: digitalINDIE
Shop-Kategorie: Klassik/Klavier / Cembalo/

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